Auftragsdatenverarbeitung (ADV)

Bei der ADV ist es mitunter nicht ganz klar, was nun genau darunter fällt.

Das Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein hat eine guten Unterscheidungshilfe dazu geliefert, die ich hier gerne verlinke:

https://datenschutzzentrum.de/artikel/1205-.html

Dort wird  unten in den Anhängen beispielsweise aufgezeigt, das die Lohnabrechnung beim Steuerbüro eine ADV ist. Die Steuereklärung beim selben Steuerbüro hingegen nicht.

Lohnberechnung = AuftragsDV oder Funktionsübertragung

Es kommt darauf an. Wie immer sind es die Feinheiten, dazu zwei Aussagen, die zwar noch auf Grundlage des alten BDSG beruhen, aber dieser Part ist unverändert:

—snip-
Die Auslagerung der reinen Lohn- und Gehaltsauszahlung einschließlich des Ausdruckens der Gehaltsabrechnung wurde in der Vergangenheit allgemein ebenfalls als Auftragsdatenverarbeitung eingestuft. Wenn jedoch zusätzlich noch die Berechnung der Löhne und Gehälter sowie die Finanzbuchhaltung oder gar die Personalverwaltung ausgelagert werden, so kann es sich hierbei auch um eine Funktionsübertragung handeln.
-snap—Quelle:

Auftragsdatenverarbeitung oder Funktionsübertragung

Der Inhalt ist nicht verfügbar.
Bitte erlaube Cookies, indem du auf Übernehmen im Banner klickst.

—snip-
Kriterien für das Vorliegen einer Auftragsdatenverarbeitung (ADV)

fehlende Entscheidungsbefugnis des Auftragnehmers
weisungsgebundene Unterstützung
fehlende (vertragliche) Beziehung des Auftragnehmers zum Betroffenen
Umgang nur mit Daten, die der Auftraggeber zur Verfügung stellt
Kriterien für das Vorliegen einer Funktionsübertragung
Überlassung von Nutzungsrechten an den Daten
eigenverantwortliche Sicherstellung von Zulässigkeit und Richtigkeit der Daten durch den Dienstleister
Sicherstellen der Rechte von Betroffenen (Benachrichtigungspflicht, Auskunftsanspruch).
-snap—Quelle:
https://www.scope-and-focus.com/datenschutzberatung/faq/faq-begriffserklaerungen-faq-bdsg/auftragsdatenverarbeitung-gem-11-bdsg-erlaeuterung/